17.05.2019

Bahnübergänge in Brandenburg an der Havel Thema im Bundesverkehrsministerium

 

Auf Initiative von Andreas Erlecke, Kandidat (CDU) der SVV für den OT Gollwitz, besuchte am Mittwoch, 15.5.19 eine kleine Delegation aus Brandenburg an der Havel das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BmVI).

Im Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger MdB machten sich A. Erlecke, B.Kassau, SVV-Kandidat der CDU aus dem OT Wust sowie der CDU Stadtverordnete Richard Mosthaf für die zeitnahe Beseitigung des Bahnübergangs B 1 Wust stark.
Sie führten dem Staatssekretär Bilger die starke Belastung der gesamten Stadt Brandenburg an der Hav
durch die Bahnstrecke des RE 1 vor Augen.



Lange Schließzeiten der Schranken bedeuten persönliche, ökonomische und ökologische Belastungen. Sie werden lebensgefährlich, wenn Rettungsdienste oder Feuerwehren auf dem Weg zum Einsatzort oder zurück zum Krankenhaus ihre Fahrt wegen des unnötigen Halts vor der geschlossenen Bahnschranke nicht zügig fortsetzen können.
Hohe Kosten entstehen durch die Zeitverluste. LKW, die im Stau stehen bedeuten erhöhte Transportkosten durch Lohnkosten und fehlende Produktivität.
Kraftfahrzeuge verschwenden durch das erneute Anfahren und teilweise laufen lassen des Motors große Mengen an Treibstoff und belasten die Umwelt.
Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann sowie der Oberbürgermeister St.Scheller hatten mehrfach darauf angemahnt, dass schnell geplant und gebaut werden müsse, damit es Ende 2022, wenn ein dringend benötigter weiterer Zug auf der Strecke des RE 1 eingesetzt wird, nicht zum totalen Verkehrskollaps komme.
Staatssekretär St.Bilger versicherte, dass sein Haus alles daran setze, den Umbau voranzubringen. Im Februar 2019 war seitens des BmVI der sogenannte „Gesehenvermerk“ auf den technischen Entwurf des Landes für die Fachprüfung und die Zustimmung durch das BmVI erfolgt.
Nun liege der Ball beim Land: dies müsse das Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts einleiten. Staatssekretär Bilger sicherte seine persönliche Unterstützung zu und nahm gerne eine Einladung für einen Termin vor Ort an.

 

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