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Fünfzehn Jahre MIT in Brandenburg sind fünfzehn Jahre Kampf um die politischen Interessen mittelständische Unternehmer und Unternehmerinnen in Brandenburg. Als Mittelständler sind wir auch anlässlich eines Jubiläums nüchtern in der Betrachtung unserer Erfolge: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen in Brandenburg waren von Anfang an nicht einfach. Gerade deshalb gehört es zu den unausgesprochenen Verdiensten des Mittelstandes, dass er das wirtschaftliche Rückgrat des Landes bildet und mit über 80 Prozent der Beschäftigten des Landes einen gesellschaftspolitischen Beitrag leistet ohne den die Wende – trotz aller Probleme – zu keinem Erfolgsmodell geworden wäre. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind es die kleine und mittlere Unternehmen, die sich zumeist vor Ort überproportional sozial, kulturell und gesellschaftlich engagieren - vor allem auch, weil sie sich mit Ihrem eigenem und nicht mit dem Geld anderer engagierten. Es gehört aber auch zu den Wahrheiten, dass bis 1999 das gesellschaftspolitische Ansehen von Unternehmern in Politik, Medien und in der Öffentlichkeit des Landes diesen Leistungen in keiner Weise entsprach. Das hat sich mit der CDU Beteiligung an der Landesregierung zwar deutlich geändert, aber es war und ist ein steter Kampf.

Die politische Arbeit, die die MIT in diesen Jahren geleistet hat, ist folgerichtig in den meisten Fällen auch nicht von professionellen Lobbyisten betrieben worden, sondern von den Unternehmen, Handwerkern und Gewerbetreibenden selber. Dabei tun sich viele Mittelständler immer noch schwer damit, politisch ihre Positionen einzufordern. Zu stark ist doch das Gefühl, eine Unterstützung müsse doch selbstverständlich sein oder umgekehrt die Resignation, es helfe eben nichts außer einem noch stärkeren Engagements im eigenen Betrieb. Umso wichtiger war es, dass in allen Teilen des Landes Unternehmerinnen und Unternehmer bereit waren, für unsere Interessen erfolgreich und beharrlich zu kämpfen.

Zu Gute kam uns, dass es eben kein rein durch eigene Interessen getriebenes Engagement war, sondern die einfache Forderung, dass Politik und Gesellschaft wenigstens die Rahmenbedingungen stellen sollten, dass selbstständiges und eigenverantwortliches Engagement möglichst ungehindert zum Tragen kommt. Der fünfzehnjährige Kampf der MIT für Bürokratieabbau, gegen zu hohe Abgaben und Steuern, für bessere und leistungsorientierte Ausbildung junger Menschen liest sich wie ein Rezeptbuch gegen die wirtschaftliche Misere in Deutschland. Wir wollten nicht Subventionen und Vergünstigungen herausschlagen, wir wollen unsere Unternehmen aber auch unser Land voranbringen. Wir sind realistisch genug, zu erkennen, dass dies eben nur mit einem direktem politischen Engagement zusammen mit der CDU funktionieren kann, deshalb suchen und finden wir konstruktiven Einfluss in Partei, Parlament und Regierung. So viele Abgeordnete und Mandatsträger der CDU wie noch nie, sind Mitglieder der MIT .Wir wollen uns auf allen Ebenen positiv einbringen, sind uns für handfeste Auseinandersetzung für die Sache des Mittelstandes in Brandenburg aber nicht zu schade und das sollen unsere Freunde und Gegner auch in den nächsten fünfzehn Jahren spüren.


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