HdO muss erhalten werden – Trägerverein erscheint überfordert
Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 10:49 Uhr
Im Anschluss an eine Informationsveranstaltung am 17.05.2010 der Jugendkulturfabrik Brandenburg e.V. erklärt Ute Taege, Mitglied im Jugendhilfeausschuss, für die CDU- Fraktion:„Die Mitglieder der CDU-Fraktion sprechen sich für den Erhalt des Haus der Offiziere (HdO) als musikorientierte Jugendfreizeiteinrichtung aus!
Voraussetzung ist jedoch ein zuverlässiger und sachkundiger Trägerverein. Die Informationsveranstaltung am Montag jedenfalls machte deutlich, dass der derzeitige Trägerverein offensichtlich mit der Führung des Hauses überfordert ist.
Skandalös zeigte sich das Ausmaß der offenbaren Unkenntnis der Vorsitzenden des Trägervereins zum maßgebenden Sachverhalt!
Die vom Gesetzgeber vorgegebene Grundlage einer Förderung gemäß dem SGB VIII (§ 74) wurde nicht einmal im Ansatz auch nur erwähnt. Aus den Reihen der Besucher an die Vorsitzende des Vereins Jugendkulturfabrik Brandenburg e.V. gezielte und durchaus berechtigte Sachfragen konnten jedoch in keinster Weise sachgerecht beantworten.
Statt aufzuklären, ließ die Vorsitzende die jungen Besucher des HdO im Ungewissen, führte sie eher in die Irre und rief andererseits zu Protesten, Aufschrei u.ä. Aktionen auf!
Wir sind jedoch der Auffassung, nicht Protest löst das Problem, sondern dass endlich ein von Seiten der JuKuFa bereits seit langem angekündigter Wirtschaftsplan vorgelegt werden muss, der zudem klar den Förderzweck dokumentiert. Die CDU hat grundsätzlich nichts gegen einen wirtschaftlichen Geschäftsbereich im HdO. Aber im Wirtschaftsplan muss der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb von den geförderten Projekten getrennt werden. Hier wird bisher leider durch die JuKuFa keine Transparenz hergestellt.
Solange keine prüffähigen und nachvollziehbaren Unterlagen vorgelegt werden, können aber Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt nicht ausgereicht werden.
Seit dem Jahr 2000 sind erhebliche Mittel der Stadt in das HdO geflossen. Für viele Besucher des HdO ist diese musikorientierte Jugendeinrichtung unverzichtbar. Sie identifizieren sich mit den Angeboten.
Auch wir wollen, dass das Angebot für unsere Jugend erhalten bleibt. Die JuKuFa ist am Zug und muss endlich alle erforderlichen Unterlagen beim Jugendamt, das heißt bei Jugendhilfeausschuss und Verwaltung, vorlegen. Dann kann der Jugendhilfeausschuss den Zuwendungsantrag der JuKuFa noch in diesem Monat abschließend prüfen und einen Beschluss fassen.“




